Wenn
du alle Zutaten besorgt hast, kann‘s losgehen. Das Gewächshaus und die anderen
Utensilien auf einen großen Tisch stellen und ein bisschen Zeit einplanen. Am
besten eignet sich ein ruhiger Sonntagnachmittag.
Wann
sollte man anfangen auszusäen?
Da
musst du ein bisschen experimentieren. Im vergangenen Jahr hatte ich erst im
März angefangen auszusäen, das war fast schon ein bisschen spät, da die Tomaten
im Schnitt erst im August reif waren. Daher habe ich mich dieses Jahr dazu
entschieden, schon Anfang Februar loszulegen.
Wie
sät man Tomaten?
Je
nach Balkongröße musst du dir überlegen, wie viele Tomaten du aussäen möchtest.
Letztes Jahr sind 15 Pflanzen aus den Samen gewachsen. Das sind natürlich zu
viele für den Eigenbedarf. Aber trotzdem würde ich immer mindestens drei
Pflanzen mehr einplanen, denn dann hat man Ersatz, falls einer der Samen nicht
aufgeht oder die Pflanze vorher eingeht. Eine selbstgezüchtete Tomate ist
übrigens ein tolles Mitbringsel, und so habe ich einige Pflanzen an gute
Freunde verschenkt.
Schritt
1: Zunächst legt man die Quelltabletten
in das Zimmer-Gewächshaus. Einfach ein bisschen mit Wasser beträufeln, am
besten mit einem Milchkännchen. Die Tabletten quellen in Sekundenschnelle auf, dann
prüft man mit dem Finger, ob die Tablette schon ganz durchfeuchtet ist. Falls
nicht, einfach noch ein bisschen Wasser nachgießen.
Schritt
2: In jede Quelltablette steckt man ein bis zwei Samen. Die Samen leicht in den
Torf drücken, so dass sie bedeckt sind. Am Ende über jeden Samen noch ein
bisschen Wasser gießen.
Vorsicht:
Ist die Quelltablette zu nass, fängt sie schnell an zu schimmeln, ist sie zu
trocken, können die Samen sich nicht richtig entwickeln. Die Tablette sollte
also keinesfalls triefend nass sein.
Schritt
3: Das Gewächshaus im geschlossen Zustand oder mit leicht geöffneter Klappe auf
die sonnige Fensterbank stellen. Es ist sehr wichtig, dass die Pflanze so viel Sonne
wie möglich bekommt.