Dienstag, 13. Oktober 2015

Warum 2015 kein gutes Tomaten-Jahr war

1. Das Wetter in Hamburg war 2015 alles andere als tomatenfreundlich: zu viel Regen, zu wenig Sonne, nicht warm genug. Viele der Tomaten sind jetzt noch grün. Ich habe sie trotzdem abgeerntet. Angeblich sollen sie auch in der Wohnung nachreifen. 

2. Die falschen Sorten: Wenn das Wetter nicht ideal ist, macht es sich wahrscheinlich bezahlt, wenn man auf spezielle norddeutsche Züchtungen zurückgreift. Besondere Probleme hatte ich in diesem Jahr mit der Ochsenherz. Beide Früchte (es waren nur zwei) sind grün geblieben und haben irgendwann angefangen zu schimmeln. 

3. Nicht genug gedüngt: das habe ich in diesem Jahr einfach ein bisschen vergessen. Das Resultat: es haben sich viel weniger Blühten gebildet als in den Jahren davor. 

4. Nicht genug ausgegeizt: Dadurch ist nicht die ganze Kraft der Pflanze in die Früchte geflossen. Die Tomaten sind eher klein geblieben.  

Samstag, 29. August 2015

Tomaten-Ernte


Seid etwa zwei Wochen ernte ich jetzt die ersten Tomaten. Dieses Jahr sind sie wirklich sehr spät dran. Doofer Hamburger "Sommer". Die, die rot geworden sind, sind aber Super lecker!

Dienstag, 18. August 2015

Braunfäule: Fiese Tomaten-Krankheit



Auch in diesem Jahr habe ich wieder eine Tomatenpflanze, die von Braunfäule befallen ist. Zum einen erkennt man diese typische Tomatenkrankheit dran, dass die Blätter braun werden und sich wellen.
Zum anderen bekommen die noch grünen Tomaten braune Stellen. Dann muss man die bereits befallenen Tomaten leider abpflücken und wegwerfen, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet.
Im vergangen Jahr hatte ich sogar bei mehreren Pflanzen das Problem mit der Braunfäule, dieses Jahr ist es nur eine. Dafür sind die Tomaten an einigen Pflanzen nicht so zahlreich. Ob das an der Sorte, dem Wetter oder daran liegt, dass ich nicht genug gedüngt habe, ist schwer zu sagen.
Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall eine Sorte ausprobieren, die gegen Braunfäule resistent ist. Die hat Reinhard Lühring aus Rhauderfehn gezüchtet, er verkauft die Samen auch.
Was man gegen Braunfäule unternehmen kann, da gehen die Meinungen im Netz auseinander. Auf einigen Internet-Seiten habe ich gelesen, dass es hilft, wenn man Calcium ins Wasser mischt. Das habe ich letztes Jahr ausprobiertes hat aber leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht.

Freitag, 14. August 2015

Tomaten ausgeizen

Inzwischen sind die Tomaten schon richtig groß geworden. Damit sich möglichst viele Tomaten an den Sträuchern entwickeln, ist das Ausgeizen wichtig. 

Das heißt: Dort, wo sich der Stängel gabelt, entsteht häufig noch ein dritter Stängel. Den muss man möglichst früh abtrennen - denn nur so kann die Pflanze all ihre Energie in die Früchte stecken.

Wichtig ist auch regelmäßiges Gießen. Gerade wenn die Sonne den ganzen Tag scheint, braucht eine Tomatenpflanze gut einen halben bis ganzen Liter Wasser. 
Aber Vorsicht: immer nur gießen, wenn die Erde tatsächlich trocken ist oder die Pflanze die Blätter hängen lässt. Andernfalls werden die Wurzeln zu feucht und Krankheiten können sich schnell ausbreiten.


Montag, 11. Mai 2015

Jetzt werden die Tomaten auf den Balkon gepflanzt

Wenn deine Tomaten ca. zehn Zentimeter hoch sind, kannst du darüber nachdenken, sie auf den Balkon zu pflanzen. Bevor sie raus dürfen, guck sie dir genau an:
  • Machen sie einen gesunden Eindruck?
  • Sind die Blätter grün, sine sie frei von Schädlingen?
  • Sind sie gerade gewachsen?
  • Weiterhin solltest du den Zeitpunkt, an dem du sie rauspflanzt gut wählen. Ideal ist trockenes, sonniges Wetter. Sonne hilft ihnen beim Wachsen, außerdem macht Umtopfen bei Regen keinen Spaß.
  • Ist der Nachtfrost vorbei? Erst dann dürfen die Pflanzen nach draußen. Wer die Tomaten zu früh auf den Balkon stellt, muss sie nachts wieder in die Wohnung holen, denn Nachtfrost überleben die Pflanzen nicht.
Je nach Platz wählst du die drei oder vier schönsten und kräftigsten Exemplare aus. Die Tomaten brauchen jetzt viel Platz, denn je nach Sorte können sie schon mal ein bis zwei Meter groß werden.

Wer nicht viel für dekorative Töpfe ausgeben möchte, kann auch günstige Zehn-Liter-Putzeimer kaufen, die gibt es meistens für ein bis zwei Euro im Super- oder Baumarkt.
Wichtig: Bohre in den Boden drei bis vier Löcher, denn nur so kann überschüssiges Wasser abfließen. Tomaten mögen keine Staunässe. Im schlimmsten Fall fangen die Wurzeln an zu schimmeln und deine Pflanze geht ein.

Tomatenerde oder Dünger?

Am wohlsten fühlen sich Tomaten in spezieller Tomatenerde. Die bekommst du im Baumarkt. Sie hat auch den Vorteil, dass man die Pflanzen in den ersten Wochen nicht düngen muss. Wem das zu teuer oder anstrengend ist, kann auch normale Blumenerde aus dem Supermarkt und einen speziellen Tomaten- bzw. Gemüsedünger dazu kaufen. Meist bekommt man den als Granulat. Der Dünger sollte natürlich Bio sein.

Du brauchst auf jeden Fall einen Bambusstab, damit du deine Tomate festbinden kannst. Andenfalls knickt sie schnell ab, wenn sie Früchte trägt. Der Stab sollte je nach Sorte ein bis zwei Meter hoch sein.

  • Die Erde schüttest du in die präparierten Eimer oder Blumenkübel.
  • Dann machst du ein Loch und setzt die Pflanze inklusive Vorzuchttopf in die Erde.
  • Anschließend bindest du die Tomate mit Packband an den Bambuszweig. Achte darauf, dass du sie nicht zu fest anbindest, damit der Stamm der Pflanze Platz zum Wachsen hat – er wird schnell dicker.
  • Such dann den sonnigsten Platz auf deinem Balkon, der unbedingt wind- und regengeschützt sein muss.
  • Zum Schluss musst du deine Tomaten noch gießen.


Samstag, 9. Mai 2015

Tomaten pflegen und wachsen lassen

Nun brauchst du vor allem Geduld und Zeit, denn es dauert durchaus zwei bis drei Monate, bis die Tomaten nach draußen gepflanzt werden können. Damit deine Pflanzen gut und schnell wachsen, kannst du sie aber unterstützen:
  1. Deine Pflanzen brauchen viel Licht. Stell das Gewächshaus immer an den hellsten Ort der Wohnung.
  2.  Deine Pflanzen brauchen Wärme. Stell ruhig die Heizung an, wenn es im Raum zu kalt ist. Die Zimmertemperatur sollte mindestens 20-23 Grad betragen.
  3. Wenn es dunkel ist, stell deine Tomaten in die Nähe der Heizung. Die Wärme hilft ihnen beim Wachsen.
  4. Ausflüge nach draußen: Wenn die Temperaturen draußen auf 12 bis 15 Grad steigen, dann stell das Gewächshaus in die Sonne. Das gibt den Pflanzen einen unheimlichen Wachstumsschub. Achtung: Vergiss nicht, die Pflanzen abends oder wenn die Sonne weg ist wieder in die Wohnung zu holen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Der nächste Schritt: Kleine Tomatenpflanzen teilen und in Vorzuchtbecher pflanzen


Damit deine Tomaten möglichst schnell wachsen, brauchen sie Platz. Nach etwa vier Wochen solltest du den kleinen Pflänzchen diesen Platz zur Verfügung stellen. Ideal dafür sind Anzuchtblumentöpfe. Die sind aus organischen Materialien und lösen sich mit der Zeit selbst auf, können also einfach mit verpflanzt werden Das ist ein großer Vorteil, wenn die Tomaten nach draußen in einen großen Blumentopf gepflanzt werden. Denn jedes Umpflanzen bedeutet Stress für die Pflanze. Am besten eignen sich acht cm große Töpfe.

Schritt für Schritt: So pflanzt du die Sprösslinge in die Vorzuchttöpfe

  1. Du brauchst Vorzuchtbecher aus organischem Material, Anzuchterde und eine Schere.
  2. Schneide vorsichtig das Gewebe, das um die Quelltabletten/Kokostabletten gewickelt ist, ab und entferne die Erde. Das geht am besten, wenn die Erde trocken ist.
  3. Füll den Vorzuchttopf bis zum Rand mit Aufzuchterde und bohre mit dem Finger ein Loch in die Mitte.
  4. Nimm die Pflanze und steck sie in das Loch, sodass sie nur noch zur Hälfte herausguckt. Dann das Loch mit Erde zuschütten und anschließend die Pflanze gut gießen.
  5. Stell die Pflanze zurück ins Aufzuchthaus.